Archive for Mai 2008

Beer O'clock

Mai 16, 2008

Freitag und Zeit ins Wochenende zu gehen. Und was liegt da naeher als ein Feierabendbierchen? Dass die Australier kreativ sind was Bierwerbung anbelangt, zeigen die folgenden beiden Beispiele:

Carlton Draught Skytroop Show:

Da kann Air Stubbie nicht wirklich mithalten… 😉

Victoria Bitter Orchestra:


Danke fuer den Tipp beim XING-Meeting gestern

Das ist uebrigens vom Melbourne Symphony Orchestra echt gespielt, zumindest im Studio, es gibt auch noch ein Making Of. Wer sich dann noch die volle Droehnung geben will, schaut sich die Top 10 Aussie Beer Commercials an.

Schoenes Wochenende nach Deutschland!

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Pfingstmontag in Wellington

Mai 12, 2008

wellington.jpg

Zumindest Pfingstmontag in Deutschland, denn in Neuseeland ist kein Feiertag. Bin seit letzter Woche Mittwoch hier und morgen geht es wieder zurück nach Melbourne. Die Stadt ist schon schnucklig, alles ein wenig kleiner eben. Trotzdem passiert einiges, die Spitznamen Silicon Welly oder Wellywood kommen halt auch nicht von ungefaehr. Gerade letzteres wird ab naechstem Jahr wieder aufbluehen, da ab 2009 Tolkiens Hobbit verfilmt wird und Neuseeland wieder als Schauplatz dient.

Sechs Monate Australien – Ein Resümee

Mai 6, 2008

Etwas ruhiger ist es die letzten Wochen hier geworden und das heisst bei mir immer, dass etwas im Busch ist… 😉 Anyway, ich bin nunmehr seit einem halben Jahr in Melbourne und somit ist es an der Zeit eine kleine Zwischenbilanz zu ziehen.

Ich erinnere mich noch genau an den Tag meiner Ankunft. Bin alleine aus dem Shuttlebus vom Flughafen ausgestiegen, es hat gepisst in Stroemen und musste mit zwei Koffern im Schlepptau zu meinem Hotel laufen. Dachte nur: Na das ist ja mal ein herzlicher Empfang. Das Gefuehl hat sich allerdings recht schnell gelegt, nach zwei Wochen im Hotel hatte ich eine Wohnung und ein Auto gefunden und ich konnte mich in ruhe meiner neuen Umgebung widmen. Ich muss auch dazu sagen, dass ich extremes Glueck am Anfang hatte. Meine Mitbewohner haben mich, „The German“, gut integriert und nach einem halben Jahr kenne ich schon einige ihrer Freunde, werde auf Parties oder zum BBQ eingeladen usw. Auch ein kleiner deutscher Bekanntenkreis hat sich aufgetan, zwischendurch ist es immer mal wieder gut etwas deutsch zu sprechen. Von meinem sozialen Umfeld her kann ich mich also absolut nicht beschweren. Wobei ich am ersten Mai gemerkt habe, dass mir meine „richtigen“ Freunde schon fehlen. Es geht doch nichts ueber eine Maitour mit dem Bollerwagen.

Anders sah es mit der Arbeit hier aus. Die Mentalitaet ist definitiv eine andere als bei uns in Deutschland. Ich bin mir sicher, dass es auch Ausnahmen gibt, aber generell ist die Einstellung „das wird schon klappen, nur kein Stress aka no worries, mate“ doch sehr verbreitet. Nicht, dass ich das schlecht finden wuerde, aber zuviel davon passt einfach nicht zu meinem Arbeitsstil. Zusaetzlich gab es auch noch verschiedene Probleme bei meinem Arbeitgeber und aus dem urspruenglich geplanten Business-Visum wurde nichts. Somit sind jetzt die 6 Monate Arbeitserlaubnis abgelaufen und ich bin jetzt einfach auf meinem Working Holiday Visum, mit dem ich noch bis Ende Oktober bleiben darf, aber eben nicht mehr arbeiten. Es gibt zwar schon Plaene, wie es weitergeht, dazu aber zu gegebener Zeit mehr.

Also, was waren die Highlights bisher hier… Wuerde sagen, die ersten beiden Monate waren ein einziges Highlight. Neue Umgebung, neue Leute, neue Erfahrungen. Wenn auch nicht immer einfach, aber das Erlebte nimmt mir keiner mehr. Ausserdem gehoeren sicherlich die Australian Open (auch wenn es geregnet hat), die Formel 1 und verschiedene Konzerte (die australische Musikszene ist fantastisch) zu den weiteren Highlights. Nicht zu vergessen der Trip nach Neuseeland ueber Ostern. Dort werde ich auch morgen wieder hinfliegen, um mir Wellington nochmal ein wenig anzuschauen.

Insgesamt bereue ich den Schritt nach Australien gegangen zu sein in keinster Weise. Wuerde jederzeit alles wieder genauso machen, auch wenn einiges nicht so geklappt hat, wie ich mir das vorgestellt habe. Dafuer ergeben sich doch immer wieder neue Moeglichkeiten, denen man nachgehen kann. Wir Deutschen haben einfach ein viel zu grosses Sicherheitsdenken, aber wenigstens das konnte ich ein wenig ablegen. Insofern folge ich jetzt einfach mal dem Motto „just go with the flow“, zumindest bis zu einem gewissen Grad 😉